„Der Therapeut muss sich mit denselben mentalen Prozessen auseinandersetzen und unterscheidet sich in diesem Sinne nicht vom Patienten. 

Mit dieser Haltung wird die Therapie zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen, die letztlich den gleichen existenziellen Fragen ausgesetzt sind, die im gleichen Boot sitzen. 

Eine Begegnung auf gleicher Augenhöhe, die infolge auch sehr intensiv ist.“ 

~ S. Hayes

Meine therapeutische Haltung

 
Zunächst ist es mir im ersten Schritt immer sehr wichtig anzuerkennen, dass sich der Mensch, der zu mir kommt, im hohen psychischen wie menschlichen Leid befindet. Eine Wertschätzung auf Augenhöhe ist mir im gegenseitigen Miteinander sehr wichtig. Ich verdeutliche dem Patienten bzw. Klienten dann auch immer, dass wir tatsächlich fast alle „in einem Boot“ sitzen. Das hilft ihm in der Regel, das Gefühlte sowie seine Beschwerden zunächst einmal zu normalisieren und sich in seinem Leiden nicht mehr ganz alleine zu fühlen. 

Ich versuche, ihn in seiner Ganzheit und Einzigartigkeit zu erfassen und anzunehmen- so wie er ist, mit seinen Stärken und Schwächen, und ihn doch zeitgleich in seinen Änderungswünschen zu begleiten und anzuleiten. Dabei ist mir ein transparentes und ehrliches Vorgehen wichtig. 

In meiner Arbeit gehe ich recht strukturiert vor, andererseits achte ich auch sehr darauf, dem Patienten bzw. Klienten genug Raum für seine Gefühle, Bedürfnisse und sein aktuelles Erleben zu lassen. Er soll sich bei mir gut aufgehoben fühlen und zeitgleich seine Zielorientierung nicht aus den Augen verlieren. 

Gemeinsam erarbeiten wir eine Vorgehensweise, mit schwierigen Gedanken, Gefühlen und Handlungsimpulsen achtsam umzugehen und hierüber offener zu werden für das, was ihm in seinem Leben wirklich wichtig ist. So kann er lernen, Schritt für Schritt selbstwirksamer zu handeln und wieder ein werteorientiertes Leben aufzubauen.

Auf dieser emotionalen Reise begleite ich Sie gerne!

Therapieschwerpunkte

  • Kognitive Therapie 
  • Verhaltenstherapie 
  • Schwerpunkt in den psychotherapeutischen Strategien der sog. "dritten Welle" ("moderne Verhaltenstherapie"), insbesondere Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) 
  • Zusätzliche Fachexpertise in der Diagnostik, Beratung und Psychotherapie von Menschen mit einer intellektuellen Entwicklungsstörung und Intelligenzminderung (geistige Behinderung)

Mein Werdegang

Mein beruflicher Werdegang umfasst sowohl Stationen im wissenschaftlichen als auch im klinischen Bereich (in der Forschung und in der psychotherapeutischen Praxis). 

 

Folgende Forschungsprojekte habe ich im Rahmen von Praktika und in Anstellung mitbetreut: 


Bergische Universität Wuppertal, Allgemeine Psychologie II (Motivation, Emotion und Lernen):

  • „Intentionale und automatische Emotionsregulation.“ 


  • „Auswirkungen von Kontrollillusionen und Aberglaube auf das emotionale Wohlbefinden.“ 


Bergische Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (School of Education):

  • „Schulische Leistungsbeurteilung als sozial-kognitiver Prozess: Können kognitive Heuristiken Urteilsfehler erklären und Verarbeitungsziele ihr Auftreten moderieren?“ 


  • „Diagnostische Kompetenz von Grundschullehrkräften bei der Erstellung der Übergangsempfehlung: eine Analyse aus der Perspektive der sozialen Urteilsbildung.“ 


  • „Lehrerfortbildungen zur Innovationsunterstützung im Mathematikunterricht (LIMa)“ 


Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, Köln:


  • „Handlungsüberwachung und Handlungsfehler: Untersuchung der error-related negativity.“ 


LVR-Universitätsklinikum Essen:

  •  „Evaluation der Wirksamkeit eines   
     Demenzgartens im Alter: Der Einfluss eines  
     Freiluft-Therapieraumes auf kognitive 
     Merkmale demenzerkrankter Bewohner 
     eines Seniorenheimes.“


LVR-Klinikum Langenfeld:

  • „Combine: Eine randomisierte kontrollierte Studie zur Untersuchung der Effizienz einer antipsychotischen Kombinationsbehandlung von Olanzapin und Amisulprid bei akut erkrankten Patienten mit Schizophrenie.“


  • „Apic: Sind Antipsychotika neurotoxisch oder neuroprotektiv? Eine randomisierte Multizenterstudie zum Vergleich zweier Therapiestrategien zur Behandlung von Schizophrenie.“ 



Psychotherapeutisch tätig war ich in folgenden Einrichtungen:

LVR-Klinikum Langenfeld:

  • Allgemeine Psychiatrie 1: 
    Verhaltenstherapeutische Station für Menschen mit einer geistigen Behinderung und psychischen Störung (Diagnostik, Gruppen- und Einzeltherapien). 


  • Allgemeine Psychiatrie 1: 
    Offene Verhaltenstherapie-Station für Menschen mit psychischen Erkrankungen (Diagnostik, Gruppen- und Einzeltherapien). 


  • Allgemeine Psychiatrie 1: 
    Geschützte Station für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

 

  • Allgemeine Psychiatrie 1: 

        Institutsambulanz für Menschen mit einer    
        geistigen Behinderung und psychischen 
        Störung (Diagnostik, Gruppen- und 
        Einzeltherapien). 


  • Allgemeine Psychiatrie 1: 
    MZEB – Medizinisches Zentrum für Menschen mit einer geistigen und Mehrfachbehinderung (diagnostischer und beratender Schwerpunkt, interdisziplinär verankert).


Psychotherapeutische Praxengemeinschaft Jacob, Haan:

  • Durchführung von psychotherapeutischen Einzeltherapien (in Kurzzeit und Langzeit).



Inhaberin der Psychotherapeutischen Praxis A. Kozlowski, Wuppertal:

  • Übernahme einer eigenen Niederlassung mit einem vollständigen Kassensitz bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) in Wuppertal (Durchführung von Diagnostik, Gruppen- und Einzeltherapien in Kurzzeit und Langzeit).


  • Zeitgleich zur Leitung meiner niedergelassenen Praxis in Wuppertal arbeite ich seit 2015 in Anstellung in der Allgemeinen Psychiatrie 1 der LVR-Klinik Langenfeld als Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin und betreue dort seit vielen Jahren Menschen mit einer intellektuellen Entwicklungsstörung (geistige Behinderung) in Diagnostik und Therapie. Speziell auf den Diagnostik- und den Beratungsbedarf ist dort unser MZEB (Medizinisches Zentrum für Menschen mit einer geistigen und Mehrfachbehinderung) abgestimmt und im ambulanten Bereich verankert.

Im Bereich der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT; als Bestandteil der sog. „dritten Welle“ der Psychotherapie) arbeite ich nicht nur seit vielen Jahren, sondern bin hierin auch im Speziellen von der Universität zu Köln zertifiziert.


Mitgliedschaften

  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DGVT)
  • Mitglied im Deutschen Fachverband für Verhaltenstherapie e.V. (DVT)
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung e. V. (DGSGB)

Persönlicher Einblick

Mein Studium der Diplom-Psychologie habe ich erst über einen kleinen Umweg aufgenommen: Nach meinem Abitur entschloss ich mich zunächst, einen „Abstecher“ in die weite Welt der Medien und Großstädte zu machen. Zunächst war ich kurzzeitig am Theater tätig, anschließend lernte ich bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler in Berlin kennen, als ich dort als Regiehospitantin in der Großstadt tätig war. Daraufhin studierte ich Medien- und Kommunikationswissenschaften in Duisburg-Essen. Ein Teilbereich dieses Studiums setzte sich mit Psychologie auseinander und bereits da habe ich verstanden, dass dieses Fach zu meinem Leben werden sollte. Während sich die Medienlandschaft für mich persönlich zunehmend als oberflächlich, theatralisch und kurzlebig herausstellte, entschied ich mich, meiner eigentlichen Leidenschaft neben der Kreativität nachzugehen: meinem Interesse für das menschliche Erleben, Wahrnehmen und Verhalten, für die Psychologie. 

Der plötzliche Tod meines Vaters in meiner Heimatstadt gab dann letztlich den ausschlaggebenden Grund, die Großstädte wieder zu verlassen und zuhause Psychologie zu studieren. Seitdem war völlig klar, dass ich zusätzlich Psychotherapeutin werde. Doch zunächst beschäftigte ich mich jahrelang mit der Forschung und Diagnostik. Im Anschluss an mein erfolgreiches Studium der Diplom-Psychologie nahm ich meine Approbation in Psychotherapie in Köln auf.

Grundsätzlich kann ich von mir behaupten, dass ich eine „Vollblut“-Psychologin und -Psychotherapeutin bin. Meine berufliche Identität ist mir sehr wichtig. 

Privat finde ich viel Freude beim Reisen, Lesen, in der Natur und beim Wandern, bei Konzertbesuchen und Musik sowie in der Spiritualität. 

Neben meiner eigenen beruflichen Verwirklichung, neben meiner Liebe für schöne Dinge und für die Natur ist mir v.a. Familie sehr wichtig. Ich erfreue mich sehr an Kinderaugen und -lachen sowie an einem herzlichen Miteinander. Außerdem wertschätze ich Tiere und ihr reines Wesen sehr.

Im zwischenmenschlichen Bereich sind mir Loyalität, Aufrichtigkeit, ein gutes Herz und ein auf Werten gestütztes Miteinander ("zusammen") sehr wichtig.